Schleimbeutelentzündung in Schulter und Hüfte?
Schleimbeutelentzündung und Schlaf vertragen sich nicht. Viele Betroffene leiden vor allem nachts unter Schmerzen und finden keine bequeme Schlafposition. Besonders eine Schleimbeutelentzündung in Schulter oder Hüfte raubt oft den Schlaf. Doch was genau ist eine Schleimbeutelentzündung?
Was ist ein Schleimbeutel?
Ein Schleimbeutel ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Sack, der als Polster dient und Reibung und Druck zwischen Geweben wie Sehnen und Knochen reduziert und abfängt. Schleimbeutel befinden sich vor allem in Bereichen mit viel Bewegung oder wo Gewebe über Knochenvorsprünge gleiten, wie Schulter, Ellbogen, Hüfte und Knie. Eine Entzündung eines Schleimbeutels, auch Bursitis genannt, kann Schmerzen und Schwellungen verursachen. Häufige Schleimbeutelentzündungen sind:
- Schleimbeutelentzündung der Schulter
- Schleimbeutelentzündung der Hüfte
- Schleimbeutelentzündung des Knies
- Schleimbeutelentzündung des Ellbogens
- Schleimbeutelentzündung des Oberarms
- Schleimbeutelentzündung des Daumens
Schleimbeutelentzündung der Schulter
Was ist eine Schleimbeutelentzündung der Schulter? Das Schultergelenk enthält mehrere Schleimbeutel. Bei Überlastung der Schulter kann sich die Flüssigkeit in den Schleimbeuteln entzünden und schnell zu einer Schleimbeutelentzündung führen. Zu den Risikofaktoren für eine Schulterüberlastung gehören Aktivitäten, die die Schulter stark belasten. Neben Überlastung kann eine Schleimbeutelentzündung in der Schulter auch akut auftreten, beispielsweise durch einen Sturz auf die Schulter oder eine Infektion.
Wie erkennt man eine Schleimbeutelentzündung in der Schulter?
- Starke Schmerzen in der Schulter
- Schwierigkeiten, die Schulter zu bewegen, insbesondere den Arm zu heben
- Schwierigkeiten, eine bequeme Schlafposition zu finden
- Rötung, Wärme und Schwellung im oberen Schulterbereich
- Mögliche Ausstrahlung der Schmerzen in den Oberarm
Auswirkungen einer Schleimbeutelentzündung auf den Schlaf
Schlafen mit einer Schleimbeutelentzündung in der Schulter kann äußerst unangenehm sein. Die Entzündung kann es erschweren, auf der Schulter zu liegen. Manchmal kann auch die andere Schulter schmerzen und sich entzünden, weil sie überlastet wird. Da ein guter Schlaf für unseren Körper und die Genesung äußerst wichtig ist, geben wir Ihnen gerne einige praktische Tipps. Hoffentlich helfen Ihnen diese Tipps, trotz Schleimbeutelentzündung in der Schulter etwas besser zu schlafen.
Die richtige Schlafposition
Bei einer Schleimbeutelentzündung in der Schulter empfiehlt es sich, auf dem Rücken zu schlafen, da dies den Druck auf die Schulter reduziert. Wenn Sie lieber auf der Seite schlafen, versuchen Sie, auf der nicht betroffenen Seite zu schlafen und ein Kissen zwischen die Arme zu legen, um zusätzliche Unterstützung zu erhalten.
Die richtige Matratze
Ein erholsamer und schmerzfreier Schlaf beginnt mit einer guten Matratze. Wenn Sie dies lesen, wissen Sie wahrscheinlich am besten, wovon wir sprechen. Sollten körperliche Beschwerden der Grund für Ihre Suche nach einer neuen Matratze sein, achten Sie besonders auf die Stützeigenschaften. Eine gute Taschenfederkernmatratze ist im Grunde eine sehr gute Matratze mit einer Memory-Schaum-Oberschicht. Diese entlastet die Druckpunkte (und damit die Schmerzen) des Körpers optimal. Die orthopädische Matratze bietet hervorragende Unterstützung.
Mit der Matrair Luftmatratze und der Savanne Modular Taschenfederkernmatratze können Sie den Härtegrad der Matratze jederzeit individuell anpassen. Mit einer Matrair Luftmatratze und der Savanne Modular Matratze ist Ihnen die perfekte Unterstützung für Ihren gesamten Körper garantiert.
Das beste Kissen
Ein gutes Kissen hält Kopf und Nacken in der richtigen Position und minimiert den Druck auf Ihre Schultern. Orthopädische Kissen, auch Nackenstützkissen genannt, sind hierfür sehr empfehlenswert. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit den Kissen Silvana Support und Savanne Support gemacht.
Behandlung bei Schleimbeutelentzündung
Eine Schleimbeutelentzündung in der Schulter heilt in der Regel innerhalb von 3–8 Wochen von selbst aus, ohne dass eine Therapie erforderlich ist. Es gibt verschiedene Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um die Schmerzen zu lindern und die Genesung zu fördern.
Ruhe – Zunächst ist Ruhe das beste Mittel. Achten Sie auf Ihren Körper und vermeiden Sie schmerzauslösende Aktivitäten. Gleichzeitig ist es wichtig, die Schulter in Bewegung zu halten, damit sie nicht versteift. Führen Sie beispielsweise sanfte Schwing- und Wiegebewegungen mit dem Arm im Rahmen Ihrer Schmerzgrenze durch.
Kühlung – Legen Sie einige Minuten lang kühles, trockenes Wasser aus dem Kühlschrank auf die betroffene Stelle.
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